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Konavle
Im äußersten südöstlichen Teil der Region von Dubrovnik, ...
Konavle
Dalmatiens und der Republik Kroatien erstreckt sich das fruchtbare flache Feld der Region Konavle, umzingelt von Bergen und Hügeln.

Das Bild der ursprünglichen Landschaftsarchitektur wird durch die dreißig malerischen Dörfer, eingenistet in der üppigen Vegetation des Karstgebietes, geprägt. Kiefernwälder, Zypressen und mediterrane Macchiewachsen im Karst während aus dem roten Boden Weinreben, Feigenbäume und Olivenbäume empor ragen.

Der Name Konavle geht auf die historische Bezeichnung Canales – Kanale - aus dem 1. Jhdt. zurück. Damals verliefen Kanäle durch diese Region, um die Stadt Epidaurum mit Wasser,welches aus Vodovađa kam, zu versorgen. Heute sind uns abgesehen von der Aufschrift in Vodovađa die alten Wasserleitungen unmittelbar neben dem Feldweg geblieben. Bereits im 16. Jahrhundert bestaunten Geschichtsforscher und Humanisten diese Kanäle als ein Wunder der Technik der Römerzeit.

Die Geschichte von Konavle ist besonders interessant, sie lebtim Volk, im Brauchtum, in der Tradition sowie einzigartigen und prächtigen Volkstracht, besonderen Lebensweise und außerordentlichem Fleiß weiter. Konavle war2000 Jahren v. Chr. Bestandteil Illyriens. Hier lebte der Stamm der Encheläer. Aus dieser Zeit stammen viele Grabhügel aus Stein. Der größte wird an der Adria „Strina“ genannt, ebenfalls sind zahlreiche Türme, Grundstücksgrenzen, Steinhäuser erhalten. Viele Ortsnamen aus der Region von Konavle haben eine illyrische Herkunft.

Konavle teilt mit der alten Stadt Epidaurum, späteres Cavtat, und Dubrovnik das gemeinsame historische Schicksal. Diese gemeinsame Geschichte beginnt mit der Illyrern, Griechen, Römern, und wird im 7. Jhdt. während der Kroaten bis zur Gegenwartfortgesetzt. Die unruhige Geschichte Konavles ist eng mit der Vergangenheit Dalmatiens und Kroatiens verbunden. In der Vergangenheit war diese Region in der Republik Dubrovnik aufgrund ihrer fruchtbaren Landwirtschaft besonders wichtig. Hier standen zahlreiche Sommerresidenzen und Wirtschaftsgebäude der feudalen Schicht Dubrovniks, die die ausschließlichen Eigentümer dieser Region waren.

In Pridvorje, das auch zur damaligen Zeit diesen Namen trug und von den Fürsten Dubrovniks regiert wurde, befindet sich ein Franziskanerkloster aus dem 15. Jhdt. Diese wertvolle Kulturstätte und Zeugnis prächtiger Architektur wurde in den Kriegswirren Ende 1991 von den Okkupatoren vollständig niedergebrannt und zerstört. Das Kloster wurde aber in der Zwischenzeit wieder renoviert.

Im Dorf Brotnice befindet sich eine mittelalterlicher Grabstein. Diesen Stećak zeichnen einzigartige Architektur, Reliefausarbeitung und Symbole aus. Der gigantische rechteckige Steinblock ist einer der schönsten mittelalterlichen Grabsteine in unserem Land.

Im Dorf Dunave befindet sich die Festung Soko-Kula aus dem 15. Jhdt., Grenzposten und Festung der Republik Dubrovnik. In dieser Festung verbrachte im 15. - 16. Jhdt. der Dichter und Humanist, Ilija Crijević als Verwalter der Festung einige Jahre.

Auf dem gesamten Gebiet von Konavle befinden sich zahlreiche alte Kirchen mit rustikaler Architektur und typischen schmalen Glockentürmen, die über den Hügeln von Konavle empor ragen.

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Knez1