Die Runde, welche am Eingang Pile beginnt und über den Marktplatz, unseren Stradun, führt endet Hand in Hand auf einer der Sitzbänke unterhalb des roten Eisenturms des Wellenbrechers Porporela oder auf der Mauer, welche die Festung des Hl. Ivan umzäunt, welche den südlichen Stadtteil vor Angriffen vom Meer aus schützte. Dies ist ein Ort für das Zusammentreffen Jugendlicher, welche vor den Augen Neugieriger flüchten, ein einsamer Ort, in einem Lied besungen, welches man auch heute noch summt: «Tamo na rivi čekat ću te mala, tamo na rivi kraj crvenog ferala» (dort an der Küstenpromenade werde ich auf dich warten Kleine, dort an der Küstenpromenade neben dem roten Eisenturm)...
Von Porporela aus bietet sich ein Blick auf Lokrum, eine Insel zu welcher man schwimmen kann, welche man, wie es bei Meeresstille scheint, berühren kann. Unterhalb des roten Eisenturms, welcher durch ein Funkeln das Meer vom Festland trennt, ist der Stein durch Salztropfen geglättet, durch Meereswellen, welche sich während des Südwinds (jugo) wie Wasserfälle über die Treppen des Porporela ergießen. Auf diesem sind eine Windrose und die eingetragenen Worte Herzlichkeit, Glauben und Wissen. Porporela ist auch ein heiliger Ort für die Badenden aus der Stadt, im in den letzten Jahren leider etwas weniger reinem und klarem Meer.
Porporela liegt „zu Füssen“, nah an allem, ohne Treppen und Aufstiege, ein idealer Ort für eine schnelle Erfrischung an den glühenden Hitzen des Sommers von Dubrovnik. An den traditionellen Festtagen der Nächte von Proporela wird dort der Durst durch ein Glas Wein gelöscht und die Nasenflügel werden durch den Duft von gebratenem Fisch vom Rost gekitzelt.
Im Herzen des Sommers werden am Porporela auch Spiele der Wilden Liga abgehalten, ein Wettbewerb der Badestrände im populären Wasserball.
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